10.03.2016 erste Wüsten Etappe-versteckte Düne Einsanden, Ausgraben und ein Ritt wie auf nem Wilden Esel

Leider haben wir wieder Internet Probleme und Bilder hochladen dauert unnnnendlich lange deshalb sende ich jetzt erst mal nur Prosa!!! Bilder gibts dann später… oder fahrt selber hin!! :) Es lohnt sich!!!!

Hallo zusammen,
Heute von der ersten Wüsten Etappe. Wie immer erst noch Mal knappe 100 km Asphalt aber dann endlich recht „rüber“! Dies mal nicht nur zum Pinkeln sondern jetzt auch um dort zu fahren wo noch nie ein Mensc…, nein, doch eher… noch nie ein Harbelser zuvor gefahren ist. Vorher noch ein kleines Briefing… wie ist zufahren wenn Tiefsand vor uns ist… mit wenig Drehmoment, sprich großer Gang wenig Gas; wenn sich jemand fest fährt nicht Gas geben… der gräbt sich nur noch weiter ein, wenn man helfen will… erst mal selber festen Boden finden und erst dann anhalten… sonst wird aus einem Auto gleich zwei, drei oder noch ehr die ausgegraben werden müssen…
Nun noch die Wüstenguides auf die Autos verteilen und ab geht die wilde Fahrt. Wir starten erst verhalten aber dann nehmen wir immer mehr Fahrt auf. Bald preschen etwa 50 Autos über die Ebene und wir liefern ein Bild das man locker in einem Mad-Max-Film verarbeiten kann. Über diesen festen Boden den wir zu Beginn haben geht das alles noch einigermaßen, vereinzelte Bodenwellen lassen unseren Schneemann ganz schön hüpfen und wir müssen wieder etwas langsamer machen. Bald hat man so ein Gefühl was geht und was nicht, wo man herfahren kann und wo besser nicht. Doch jetzt gibt das Führungsfahrzeug Signal (der hat ein Blaulicht und Signalhorn seid Deutschland auf dem Dach montiert)… Tiefsand!!! Alles versucht eine vernünftige Spur zu finden und einigermaßen unbeschadet durch zu kommen. Unser Schneemann schafft es!!! Juchjuhhh!!!!! War zwar ein Ritt wie auf nem Wilden Esel-unser Funkgerät ist bis auf die Hutablage geflogen und dem entsprechend ist auch alles andere Inventar durch einander gewürfelt!!!! Wir sind aber durch gekommen!!! Wir halten auch schon bald, denn vielen anderen erging es nicht so… Eingegraben!!! Das Feld hinter uns bleibt stehen und unterstützt sich gegenseitig beim Rausziehen… Wir sind schon zusammen mit dem Führungsfeld zu weit weg als das es Sinn macht umzudrehen und auch helfen zu wollen und uns auch fest zu fahren! So bleiben wir mit den anderen an Ort und Stelle und lecken unsere „Wunden“. Einigermaßen Ordnung schaffen an Bord und da hat doch irgendwas geklappert nach den drei Bodenwellen??!?! Der Unterfahrschutz? Nein, alles Takko! Auf der Pritsche irgendwas? Nein, Durcheinander aber okay! Auf dem Dachträger? Nein, auf dem Dachträger ist alles okay! Aber der Dachträger selber!!! Wir hatten neben den drei Reifen und der Alukiste auch etwa 80 kg Sprit auf den Träger geschnallt!!! Die Dachrinne hat sich rechts hinten etwas „gesenkt“ und die Schweißnähte der der Trägerbefestigung haben was abbekommen. Vier Nähte sind gerissen und der ganze Träger hat sich etwas nach rechts geneigt bis die Schrauben in der Mitte der Wanne Kontakt mit dem Dach haben!!!! Die drei Wellen hatten es ganz schön in sich!!! Zum Glück haben sich die Knotenbleche und Nähte nur verformt und den Träger im Ganzen nach rechts geschoben und sind nicht alle gebrochen! Schnell entlasten wir den Träger und verstauen die Kanister auf der Pritsche, damit sollte der Träger leicht genug sein um zumindest bis ins zweite Camp zu halten. Nach ner knappen Stunden sind alle wieder ausgegraben und es geht weiter. Jetzt hat man schon ein besseres Gefühl für die Sache und man muss nicht mehr durch diese Tiefsand Gebiete durch heizen sondern im großen Gang easy durch sliden… Immer wieder fahren wir durch Tiefsand und dann wieder durch festen Untergrund auf dem aber abartige Bodenwellen sind die unseren Bulli Hüpfen lassen wenn man zu schnell durch heizt, deshalb ab jetzt langsamer über diese Wellen. Kurz vor Einbruch der Nacht erreichen wir unser heutiges Nachtlager. Das mit dem Sonnenuntergang geht hier auch ziemlich schnell… halb sieben dämmert’s hier und kaum ne viertel Stunde später ist der Osram weg!! Was auch sehr bemerkenswert ist, ist dieser Wind!! Oh Mann geht die Sonne weg hat man das Gefühl das Gebläse wird auf gedreht und der Sand findet sich in allen Ritzen vom Auto und Menschen wieder!!!
Egal wie, mittler Weile sind wir richtig schnell mit dem Lager Aufbau. Es muss nur immer geklärt werden wer vorne in der Kabine schläft und wer auf der Pritsche. Anfänglich war die Pritsche der bevorzugte Platz weil man sich da vernünftig ausstrecken kann aber mittler Weile ist es die Kabine… wegen dem Schei… Wind! Trotz all dem ES MACHT EINEN RIESEN SPAß!!!
Fazit: Über die Ebene wie bei MAD MAX preschen und Tiefsand Durchfahrten; EINFACH NUR TOP!!!!!
Gruß… Euer Team Schmanddippe

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