13.03.2016 vierte Wüsten Etappe: Nouakchott ==> Strand ade, zurück in der Großstadt

Hallo zusammen,
Heute beginnt der Tag etwas ruhiger. Wir haben Flut und den Höchststand erwarten wir erst um 2 Uhr nachmittags. Das heißt wir haben alle Zeit der Welt. Ist auch notwendig nach der Party gestern Abend. Alle haben ihr Bestes gegeben und viele liegen heute Morgen noch in den Blinden!!Erst gegen halb elf kommen die ein oder anderen auf die Füße. Bei den Orgs und dem Kamerateam gibt’s etwas Aufregung… Irgendwelche Witzemänner haben die Busse eingegraben!!! Holi, und Torsten schaffen es noch vorm Höchststand ihre Autos frei zu kriegen und wieder neu in den Sand zu setzen. Die anderen müssen noch warten, aber das fällt leicht bei dieser Location und diesem Wetter. Noch mal ins Wasser dann noch ein Foto auf der Düne bzw vor der Düne. Und jetzt immer noch genügend Zeit um den Wagen wieder startklar zu machen!!
Gegen 4 Uhr scheint die Flut genügend Strand freigegeben zu haben und wir starten zu unser letzten Wüstenetappe!!!!
Aber es wird nicht einfach… Einer nach dem anderen fährt sich fest! Der Strand ist ziemlich tückisch… zu weit unten ist das Salzwasser, da von sollen wir Abstand halten, die Brühe legt die Aggregate lahm! Zu weit oben ist der Sand schon zu trocken und wir fest! Das heißt schön den Mittelweg finden. Aber auch da bleibt der ein oder andere liegen. Und dann wird es interessant auch noch um die Liegen-Bleiber herum manövrieren. Beim Helfen muss dann auch darauf achten, dass das Auto auf einem einigermaßen festen Untergrund steht sonst wird man selbst zu Liegen-Bleiber. Ein paar Mal machen wir genau die Erfahrung und stellen wir fest – so wie auch die anderen – man muss richtig weit unten am Wasser fahren damit man net liegen bleibt. Das mit dem liegen bleiben, sagt Ralf von den Dust Fighter, ist die Kollektivstrafe für den Abend zu vor! Freigegraben und wir fahren nun durch… bis zu einem Fischerdorf am Strand, da geht’s noch mal richtig durch Tiefsand auf einen Platz vor dem Ort. Nach gut drei Stunden sind dann alle tatsächlich angekommen. Jetzt kommt nur noch der Weg zur Straße, und dieser Weg hat noch mal ein paar Passagen durch Tiefsand und Sanddünen. Nach dem wir die Straße erreicht haben, können wir auch wieder normalen Reifendruck fahren, jetzt wäre es kontraproduktive Reifen mit „dicken Backen“ zu fahren. Was uns Sand geholfen hat macht uns die Reifen auf der Autobah… äh auf der Asphalt-Straße kaputt. Jetzt folgen nur noch gut 100 km Kolonne fahren und wir erreichen unser heutiges Ziel, ein Campingplatz vor Nouakchott. Ob wohl wir heute knapp 200 km gefahren sind, sind wir doch hundskaputt heute nach dem Lagerbau hauen wir uns direkt auf’s Ohr.
Fazit: Strand, Salzwasser und eine wüste Abfahrt!!! TOP!!!!
Gruß… Euer Team Schmanddippe